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SUMMARY:Ensemblefest Berlin 2026 – Jürg Frey
DESCRIPTION:CANK \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nJürg Frey60 Pieces of Sound (2009)für (mindestens) 3 instrumente \n\n\n\nEnsemble KNM Berlin \n\n\n\nRebecca Lenton\, Flöten｜Theo Nabicht\, Bass- und Kontrabassklarinette｜Kirstin Maria Pientka\, Viola｜Cosima Gerhardt\, Violoncello｜Jonathan Heilbron\, Kontrabass \n\n\n\nJürg Freys einzigartige kompositorische Herangehensweise verortet ihn als eine bedeutende Stimme innerhalb der zeitgenössischen klassischen Musik\, während sie zugleich in ihren Wurzeln einen Hauch impressionistischer und romantischer Ästhetik bewahrt. \n\n\n\nSeit den späten 1990er Jahren arbeitet Frey mit ‘Listen’ als Grundlage seiner Kompositionen – manchmal mit Wörtern\, manchmal mit Akkorden –\, aus denen er sein musikalisches Material entwickelt und organisiert. In den letzten Jahren hat sich sein Interesse an Listen zunehmend auf die Beziehungen der einzelnen Elemente untereinander verlagert\, wodurch melodische Strukturen entstehen. \n\n\n\n»60 Pieces of Sound« komponierte Frey im Jahr 2009 für eine unbestimmte Anzahl von Musikerinnen und Musikern. Die Aufführung beim ENSEMBLEFEST erfolgt in einer Fassung für fünf Musiker:innen. Zwei Instrumente spielen dabei die im Notentext festgelegten Tonhöhen und bilden gemeinsam eine zweistimmige Melodie. Hinzu kommt eine frei besetzbare Stimme für beliebige Instrumente oder Klangerzeuger als ‘dritte Stimme’. Jeder der 60 vom Ensemble gespielten Akkorde wird von einer etwa gleich langen Stille gefolgt. \n\n\n\nDie Klangwirkungen dieser Akkorde bewegen sich an der Grenze zwischen Konsonanz und Dissonanz. Ihre Nachklänge schweben in den anschließenden Momenten der Stille nach und erzeugen eine Atmosphäre zwischen meditativer Ruhe und beunruhigendem Schatten. Zugleich verleihen sie der minimalistischen musikalischen Struktur eine organische Wärme und das Gefühl von atmender Offenheit. \n\n\n\nDas Konzert findet im Rahmen des ENSEMBLEFEST Berlin statt – ein Festival\, das zur Eröffnung des Monats der zeitgenössischen Musik über fünfzehn Berliner Ensembles zusammenbringt. \n\n\n\n \n\n\n\nPROGRAMM  \n\n\n\nENSEMBLEFEST Berlin / Tag 3  \n\n\n\nAlfred-Scholz-Platz/Open-Air16:00 Uhr – MAM.manufaktur für aktuelle musik / Nico and the Navigators \n\n\n\nCANK18:00 Uhr – Zinc & Copper19:00 Uhr – 5 Ensemble(s) & Zafraan20:00 Uhr – Ensemble KNM Berlin20:30 Uhr – modern art ensemble21:00 Uhr – Kollektiv Unruhe \n\n\n\nWeitere Infos: www.ensemblefest.de \n\n\n\n\n\n\n\n\nTickets\n\n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nwww.ensemblefest.de
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SUMMARY:Shared Frequencies James Tenney – Full Immersion
DESCRIPTION:Baptistenkirche Wedding \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n© Stephan Hüsch \n\n\n\n\n\n\n\nShared Frequencies James Tenney – Full Immersion\n\n\n\nDas Projekt verbindet Amateur-Musiker*innen des KNM campus ensembles und des Profi-Ensembles KNM Berlin mit Tänzer*innen\, einer bildenden Künstlerin sowie weiteren Amateurmusiker*innen und dem Publikum zu einem interdisziplinären\, partizipativen Klangerlebnis. Im Mittelpunkt stehen die »Swell Pieces« von James Tenney (1934 – 2006). Die Stücke erscheinen als scheinbar statische Klangintervalle\, sind jedoch durch das permanente Spielen der Mitwirkenden in der Tonhöhe in minimaler Bewegung – ein sich stetig wandelndes Klangbild\, das nie vollkommen gleich bleibt. Diese feinen Veränderungen ermöglichen einen niederschwelligen Zugang zu zeitgenössischer Musik und machen Hören als aktiven\, körperlich verankerten Prozess erfahrbar. \n\n\n\nDer Raum in der Baptistenkirche in Berlin-Wedding wird als begehbare Klanginstallation gestaltet. Die Grenzen zwischen Ausführenden und Publikum werden bewusst geöffnet. Das kollektive Klanggeschehen wird durch kurze improvisierte Duo-Interventionen von Musiker*innen des Ensemble KNM Berlin gerahmt\, die im Raum verteilt agieren und Orientierungspunkte setzen. Die Tänzer:innen übernehmen eine vermittelnde Rolle\, indem sie das Publikum durch Bewegung\, räumliche Wahrnehmung und körperliche Erfahrung an das musikalische Geschehen heranführen. \n\n\n\nDie »Swell Pieces« von James Tenney gehören zu seinen bekanntesten Werken der experimentellen Musik. Sie basieren auf einem einfachen Prinzip: Ein einzelner Klang oder ein Klangfeld wächst allmählich in seiner Lautstärke an (Swell)\, erreicht einen Höhepunkt und klingt anschließend wieder ab. Durch diese langsamen dynamischen Veränderungen rücken die feinen Eigenschaften des Klangs – etwa Obertöne\, Schwebungen und die Wahrnehmung von Zeit – in den Mittelpunkt. Anstelle traditioneller Melodie oder Harmonie erforscht Tenney die Wahrnehmung von Klang selbst und schafft so eine intensive\, meditative Hörerfahrung. \n\n\n\n\n\n\n\nProgramm\n\n\n\nJames Tenney Swell Pieces (1962) \n\n\n\n \n\n\n\nKNM campus ensembleElisabeth Bingel\, Helgard Most\, Kerstin Schilling: QuerflöteStephan Hüsch: KlarinetteDamaris Härtl-Glöckner: PosauneCornelius Schlicke: CelloRobert Schneller-Wendelborn: BassKlaus Kühn: Percussion \n\n\n\nMusiker*innen KNM BerlinTheo Nabicht\, BassklarinetteTheodor Flindell\, ViolineKirstin Maria Pientka\, ViolaCosima Gerhardt\, VioloncelloJonathan Heilbron\, Kontrabass \n\n\n\nKünstlerin Jördis Hirsch \n\n\n\nTänzer*innen N.N. \n\n\n\nKünstlerische Leitung Rebecca Lenton \n\n\n\nWeitere Infos: https://neuemusikfueralle.de/shared-frequencies-james-tenney-full-immersion/ \n\n\n\nKontakt: campus@kammerensemble.de \n\n\n\n\n\n\n\nGefördert durch den Amateurmusikfonds.
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